Pneumologie
PERC-Regel
Ausschluss einer Lungenembolie ohne D-Dimere bei Patienten mit niedriger Wahrscheinlichkeit.
PERC-Regel-Rechner
Ergebnis
PERC negativ
Alle 8 fehlen — Lungenembolie ohne D-Dimere ausgeschlossen (nur bei niedriger Vortestwahrscheinlichkeit)
So wendest du ihn an
- 1
Zuerst eine niedrige klinische Wahrscheinlichkeit feststellen. PERC gilt nur bei Patienten mit bereits niedriger klinischer Wahrscheinlichkeit (Wells ≤1 oder Gesamteindruck <15%).
- 2
Alle 8 Kriterien müssen fehlen. Ein einziges positives Kriterium = PERC positiv → D-Dimere erforderlich.
- 3
PERC negativ → Entlassung. Rate übersehener Diagnosen ~1.4% in validierten Populationen mit niedriger Wahrscheinlichkeit.
Wann du ihn einsetzt
- Junger Patient mit atypischem Brustschmerz und Wells ≤1
- Ein negativer PERC vermeidet unnötige D-Dimere und nachfolgende Bildgebung.
- Weniger falsch-positive D-Dimere
- D-Dimere steigen mit Alter, Infektion und Schwangerschaft — PERC verhindert unnötige Diagnostik.
- NICHT bei mittlerer/hoher Wahrscheinlichkeit
- PERC nicht anwenden bei Wells >1.
Zum Nachschlagen für medizinisches Fachpersonal und Studierende, keine medizinische Beratung. Ein Score unterstützt eine Entscheidung, er trifft sie nicht. Prüfe jedes Ergebnis am konkreten Patienten und an deinen lokalen Standards.
Auf einen Blick
- Fachgebiet
- Pneumologie
- Angaben
- 8
- Typ
- Punktescore
















